Sicherheitstipps
Sicherheit im Straßenverkehr
- Machen Sie bei Autofahrten alle zwei Stunden eine Pause.
- Vor einer langen Fahrt sollten Sie ausreichend schlafen.
- Vor Autofahrten sollten Sie auf alkoholische Getränke verzichten – Alkohol und Drogen können das Fahrverhalten beeinflussen.
- Halten Sie an, wenn Sie Müdigkeit, Unwohlsein oder Konzentrationsverlust verspüren.
- Vergewissern Sie sich, dass Medikamente, die Sie einnehmen, keinen Einfluss auf das Fahrverhalten haben können.
- Vergessen Sie nicht: Anhalten. Pause machen. Überleben.
- Fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit und fahren Sie bei unbefestigten Straßen langsam, da Änderungen der Straßenoberfläche plötzlich auftreten können.
- Vergessen Sie nicht, dass der durch andere Fahrzeuge hoch gewirbelte Staub Gefahren im Straßenverkehr verbergen kann.
- Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrzeug straßentauglich ist – das beinhaltet auch einen Ersatzreifen mit ausreichendem Luftdruck.
- Vermeiden Sie Fahrten im Morgengrauen und bei Nacht, da dann besonders viele Wild- und Nutztiere unterwegs sind.
- Bei Pannen und Verzögerungen bleiben Sie stets in der Nähe Ihres Fahrzeugs.
- Nehmen Sie immer ausreichend Trinkwasser und Nahrung mit, falls Sie eine Panne haben oder es zu Verzögerungen kommt.
- Beachten Sie die Schilder zu Straßensperrungen der RTA („Road and Traffic Authority“) sowie örtlicher Gemeinden. Empfindliche Geldstrafen fallen bei Fahrten auf für den Verkehr geschlossenen Strecken an.
- Bei Bach- und Flussdurchquerungen sollten Sie extreme Vorsicht walten lassen.
- Erkundigen Sie sich im örtlichen Besucherzentrum, bei der Stadtverwaltung, der Polizei oder der zuständigen Behörde für Kraftfahrzeugwesen nach den aktuellen Bedingungen, ehe Sie sich auf unbefestigte Straßen begeben. Besondere Vorsicht gilt bei abgelegenen Straßen.
Tipps zur Sicherheit auf dem Wasser
Angeln in NSW? Sie brauchen einen Angelschein. Rufen Sie die Telefonnummer 1300 369 365 an.
Vergewissern Sie sich, dass Schwimmwesten für alle Personen an Bord vorhanden sind. Im Jahre 2001 kam es aufgrund einer nicht ausreichenden Anzahl von Schwimmwesten zu 18 Todesfällen bei Freizeitausflügen in Booten allein in diesem Bundesstaat – die meisten Personen trugen keine Schwimmhilfe, wie etwa eine Schwimmweste.
- Lesen und befolgen Sie die Schilder.
- Seien Sie vorsichtig beim Tauchen und Sprüngen ins Wasser – es kommt oft zu Unfällen beim Eintauchen in seichtes Gewässer.
- Seien Sie vorsichtig in der Nähe von Wasserfällen – das Ufer und Wege in unmittelbarer Nähe können rutschig sein.
- Falls Sie Probleme im Wasser bekommen, bleiben Sie ruhig. Signalisieren Sie, dass Sie Hilfe brauchen und lassen Sie sich treiben, bis Hilfe kommt.
- Lassen Sie sich mit der Strömung oder dem Sog treiben. Versuchen Sie nicht dagegen anzuschwimmen.
- Falls jemand im Wasser Hilfe braucht, bleiben Sie auf dem Trockenen. Versuchen Sie die Person mit einem Stock zu erreichen oder werfen Sie ein Seil.
- Achten Sie auf Gegenstände und Baumstümpfe in trübem Wasser.
- Überprüfen Sie Ihr Boot genau, ehe Sie aufs Wasser hinausfahren.
- Es ist wichtig, dass sämtliche Sicherheitsausrüstung in gutem Zustand und gebrauchsbereit ist, denn eine unter einem Anker eingeklemmte Schwimmweste oder ein Leuchtgeschoss, dessen Gebrauchsdatum abgelaufen ist, werden Ihnen im Falle von Seenot wenig nutzen.
- Schwimmwesten sind die wohl wichtigsten Gegenstände auf jedem Boot, und es sollte für jede Person an Bord eine vorhanden sein.
- Es empfiehlt sich, dass Kinder und schlechte Schwimmer auf dem Wasser immer eine Schwimmweste tragen.
- Seien Sie vorsichtig, wenn Sie von Felsen aus angeln. Eine unverhältnismäßig hohe Anzahl von Menschen ertrinkt beim Angeln von Felsen.
- Suchen Sie sich die sicherste Stelle und nehmen Sie sich Zeit, die Bedingungen zu beobachten.
- Angeln Sie nie allein.
- Beobachten Sie stets die Wellen.
- Bedenken Sie auch die Gezeiten und das Wetter.
- Tragen Sie angemessenes Schuhwerk, Kleidung sowie Kopfschutz.
- Falls Sie kein sicherer Schwimmer sind, sollten Sie immer auch eine Schwimmweste tragen.
- Nehmen Sie ein Schwimmkissen und Seil mit, um gegebenenfalls anderen Personen zu helfen, die vom Wasser mitgerissen wurden.
- Schwimmen Sie stets zwischen den roten und gelben Flaggen – nicht außerhalb dieser. Die Flaggen markieren die sicherste Stelle am Strand sowie den Bereich, der von Lebensrettern überwacht wird.
- Viele Surfstrände in Australien haben starke Strömungen, die als „Rips“ bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um starke Wasserströmungen, die Sie mit sich reißen können. Falls Sie sich in einer solchen Strömung wiederfinden, geraten Sie nicht in Panik. Bleiben Sie ruhig, lassen Sie sich mit der Strömung treiben und heben Sie die Hand. Falls Sie schwimmen, so schwimmen Sie schräg zur Strömung, nicht gegen diese an.
- Die Sonne in Australien ist sehr stark. Tragen Sie immer ein Hemd, einen Hut, eine Sonnenbrille und verwenden Sie Sonnenschutzcreme.
- Lesen und beachten Sie stets die Warnhinweise an Stränden und Strandzugängen.
- Schwimmen Sie nicht allein. Kinder sollten nur in Begleitung eines Erwachsenen, der schwimmen kann, ins Wasser gehen.
- Schwimmen Sie nie unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen oder in der Dunkelheit.
- Vermeiden Sie den Kontakt zu am Strand angespülten Meerestieren. Trotz ihres harmlosen Aussehens können manche stechen oder beißen. Besonders in den Küstengewässern Nordaustraliens sollten Sie sich vor Quallen („Marine Stingers“) in Acht nehmen.
- Sie sollten niemals in seichtes Wasser rennen, springen oder tauchen.
- Falls Sie hinsichtlich der aktuellen Bedingungen unsicher sind, fragen Sie bei einem der Lebensretter nach.
Tipps für Wanderungen im Busch
- Planen Sie Ihren Ausflug stets im Vorfeld.
- Hinterlassen Sie Einzelheiten zur geplanten Strecke und voraussichtliche Zeit der Rückkehr bei einer verantwortungsvollen Person.
- Lassen Sie sich Zeit, die langsamste Person der Gruppe sollte das Tempo bestimmen.
- Nehmen Sie ausreichend Trinkwasser mit und prüfen Sie vorab, wo frisches Wasser entlang der Strecke verfügbar ist.
- Tragen Sie stets einen gut ausgestatteten Erste-Hilfe-Kasten bei sich.
- Machen Sie nie ein Lagerfeuer an einem Tag, an dem absolutes Feuerverbot herrscht („Total Fire Ban“).