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Outback NSW

Vollmond über den „Walls of China“, Mungo National Park Balranald und Umgebung 150 km nordwestlich von Balranald befindet sich der zum Weltnaturerbe...

Der Sculpture Park, Broken HillBroken Hill Auch „Silver City“ (Silberstadt) genannt, wurde auf der größten Silber-, Blei- und Zinkmine der Welt errichtet...

Opalmine in Lightning Ridge, Outback NSWLightning Ridge und Umgebung Lightning Ridge ist der weltweit einzige Ort, an dem schwarzen Opale abgebaut...



Der Mungo National Park

Die Fakten

  • Einer der bedeutendsten frühzeitlichen Bestattungsplätze dieser Erde.
  • Der erste Nationalpark Australiens, der zum Weltnaturerbe erklärt wurde
  • 987 km westlich von Sydney und 110 km nordöstlich von Mildura

Warum lohnt sich ein Besuch?

Der Mungo National Park ist Teil des zum Weltnaturerbe gehörenden Gebiets von Willandra Lakes, einer Kette ausgetrockneter Seen, die einst zwischen Willandra Creek und dem Hauptkanal des Lachlan River im Outback in NSW verlief.

Lake Mungo trocknete vor rund 14.000 Jahren aus und eine riesige, halbmondförmige Düne mit dem Beinamen „The Walls of China“ (Chinesische Mauer) erstreckt sich heute entlang des Ostufers des ehemaligen Seebetts. Diese aus Schlamm und Sand bestehenden Dünen sind ständiger Erosion durch Wind und Wasser ausgesetzt. Zurück bleibt eine empfindliche Landschaft gewellter, gerillter und wandernder Sanddünen, die je nach Tageszeit die Farbe wechseln und vom tagsüber dominierenden Khaki über kräftige Gelbtöne in das Orange und Dunkelrot des Sonnenuntergangs wechseln.
Und hier am Lake Mungo fand im Dürresommer 1969 ein junger Wissenschaftler die eingeäscherten Überreste eines Menschen, der später als „Mungo Woman“ bekannt wurde. Sechs Jahre später fand er den „Mungo Man" in einer mit Ocker bestreuten Grube.

Mittels der Radiokarbonmethode fand man heraus, dass die Mungo-Frau mindestens 26.000 Jahre, der Mungo-Mann rund 62.000 Jahre alt war. Diese Entdeckung führte dazu, dass die Geschichte menschlicher Besiedlung Australiens neu geschrieben werden musste und sie hatte maßgeblichen Einfluss auf die Ursprünge des modernen Menschen. In jüngerer Vergangenheit haben sich Wissenschaftler darauf geeinigt, dass beide Skelette rund 40.000 Jahre alt sind.

Steinwerkzeug ist überall in dieser Landschaft verstreut und vorzeitliche Wombat-Löcher sowie versteinerte Eukalyptusstämme, Knochen längst ausgestorbener Beuteltiere – z. B. von riesigenWombats und gewaltigen Kängurus - ragen aus dem lehmigen Erdreich.

Absolute Highlights

  • Eine geführte Wanderung mit einem Aborigine-Ranger unternehmen, um frühgeschichtliche Feuerstellen zu finden, die mit Enteneiern, Muscheln und Fischgrätenübersät sind.Die herrlichen Farben des Sonnenuntergangs an den Wänden der „Walls of China“ betrachtet man am besten vom Holzsteg aus mit dem Finger auf dem Auslöser der Kamera.
  • Bei einer Tagestour durch Mungo lernt man so einiges über „Bush Tucker“ (Buschessen) und Buschmedizin sowie über das kulturelle Erbe der Aborigine-Reiseleiter von den Harry Nanya Tours.
  • Knochen, Artefakte und ein Schuppen zur Lagerung von Wolle aus dem Jahre 1869 am Besucherzentrum.
  • Ein Abend mit Liedern und Geschichten unterm Sternenhimmel und ums Lagerfeuer in der nahe gelegenen Mungo Lodge – die perfekte Ausgangsbasis, um Mungo zu entdecken.